Abendmahl – ein Versuch in Coronazeiten

Abendmahl in Coronazeiten

Abendmahl – geht das in Coronazeiten? Wir haben es ausprobiert. Das Ergebnis war ausgesprochen positiv.

Nur wie? Darüber hat sich der Kirchengemeinderat ausführlich Gedanken gemacht. Am 6. September haben wir es dann ausprobiert mit der gottesdienstlichen Gemeinde. Es war gewöhnungsbedürftig, aber gut machbar. Und so ging's:  

  • Eine Glaswand, durch die der Pastor Brot und Kelch austeilt.
  • Brot und Kelch, einzeln mit Einzelkelch und Oblate auf einem Teller.
  • Als "Wandelkommunion", das heißt: Man tritt einzeln oder im Rahmen seines Haushalts zur Austeilung.
  • Zu Brot und Saft werden jeweils die "Für-Dich-Worte" gesprochen.
  • Und zum Abschluss ein Segenswort für jede einzelne bzw. jeden Haushalt.

Wie ist es Ihnen ergangen, haben wir hinterher anonym gefragt. Die Umfrage ergab: Nur eine Person konnte sich nicht recht entscheiden, für alle anderen war es eine angemessene und feierliche Form, die durchaus wiederholenswert ist.

Für das Abendmahl nötig war eine Trennwand mit einer Plexiglasscheibe - Copyright: Andreas-M. Petersen
Für das Abendmahl nötig war eine Trennwand mit einer Plexiglasscheibe